UPDATE Version 2.0 - Open Government Vorgehensmodell

Open Government Vorgehensmodell 2.0
Open Government Vorgehensmodell

In Zusammenarbeit mit der Stadt Wien hat das KDZ ein Vorgehensmodell für die Implementierung von Open-Government-Initiativen entwickelt und im September 2012 in Version 2.0 grundlegend überarbeitet und erweitert.

Das Vorgehensmodell ist nunmehr so detailliert ausgearbeitet, dass eine Handlungsanleitung für die Phase 1 (Open Government Data) vorliegt. Insbesondere wird ein Modell für ein internes Datenmonitoring vorgestellt, mit dem geeignete Datenbestände identifiziert werden können.

Auch für die weiteren Phasen wurden erste Ansatzpunkte und Praxisbeispiele aufgenommen, die es Politik und Verwaltung ermöglichen, die nächsten Schritte in Angriff zu nehmen.

Open Government ist eine umfassende Neugestaltung von Politik- und Verwaltungshandeln im Sinne eines modernen Public Managements. Im Vorgehensmodell ist Open Government Data die erste von vier Phasen und somit die Grundlage für Open Government.

Open-Government-Vorgehensmodell Gesamtsicht

Das PDF-Dokument enthält das Vorgehensmodell, das Excel-File kann für das interne Datenmonitoring verwendet werden.

Durch die Veröffentlichung soll eine breite Diskussion über die weitere Verfeinerung des Vorgehensmodells ermöglicht werden. Kommentare, Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge sind daher sehr willkommen!

UPDATE!

1. 10. 2012: In Version 2.0 wurde eine umfassende Überarbeitung und Ergänzung vorgenommen!

27. 9. 2011: In Version 1.1 sind Rückmeldungen des Umweltbundesamts eingearbeitet worden.
12. 7. 2011: Erste Version 1.0 erschienen.

AnhangGröße
Datei Open Government Vorgehensmodell KDZ V2.0-final.pdf2.73 MB
Datei Open Government Implementation Model KDZ V2.0-final.pdf2.71 MB
Datei Open Government Datenmonitoring KDZ V2.0.xlsx121.63 KB
Datei Open Government Datenmonitoring KDZ V2.0.ods98.87 KB
Datei Open Government Vorgehensmodell KDZ V1.1.pdf765.01 KB

Kommentare

Transparenter Zugang zu OGD Testsystemen

Die OGD Entwicklung in Österreich könnte kaum besser laufen. Wo es jedoch ein wenig Schwierigkeiten gibt, sind die fehlenden Regelungen für den  klaren bzw. transparente Zugang zu den diversen OGD Testsystemen.

Gerade wenn eine Verwaltung ein neue OGD Services aufbaut ist es notwendig diese vor der offiziellen Freigabe ausführlich zu testen und es macht für die Medienaufmerksamkeit Sinn, für ein gewisses Überraschungsmoment bei der Veröffentlichung zu sorgen.

In diese Vorabtests werden zunehmend auch einzelne Mitglieder aus der OpenData Community eingebunden, was grundsätzlich eine extrem positive Entwicklung darstellt, die entsprechend gefördert werden sollte.

Die jetzige Vorgangsweise stellt aber die "eingeweihten" OpenData Mitglieder vor ein ziemliches Dilemma, weil sie einerseits nichts vor der offiziellen Bekanntgabe durch die Verwaltung verraten wollen, es aber andererseits der OpenData Community ziemlich schadet, wenn plötzlich innerhalb der Community gewisse Informationen nicht mehr offen kommuniziert werden können.

Mein Vorschlag zur Lösung dieses Dilemmas, wäre die Schaffung eigener OGD Testgruppen für die man sich bei den Verwaltungen als OpenData Community Mitglied offiziell anmelden kann und auf die informierte Community Mitglieder entsprechend verweisen könnten.