
Die Aufmerksamkeit und das Interesse für die nachhaltige Modernisierung des Managements von Gebäuden und Liegenschaften hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Die Gründe für diese Modernisierungsentwicklung im öffentlichen Bereich sind in den erkannten Problemen des bisherigen Organisations- und Managementkonzepts, den immer noch wachsenden Finanzproblemen sowie v.a. in den erwarteten (Einspar)Potentialen zu sehen. Die anstehenden Reform- oder Modernisierungsmaßnahmen sind vielfältig und bedürfen einer professionellen Vorbereitung und Umsetzung.
Facility-Management ist eine Führungsaufgabe: Zunächst muss eine Strategie für die Gebäude und Liegenschaften einer Organisation gefunden werden. In diese Strategie fließen insbesondere die Themen Wirtschaftlichkeit und Nutzung ein.
Datenerstellung: Wesentliche Basis für ein optimiertes Gebäude- und Liegenschaftsmanagement ist die Aufbereitung der relevanten Gebäudedaten wie Gebäudewert, baulicher Zustand, derzeitige Nutzung und Auslastungsgrad. Für die Aufbereitung der Daten sollten entsprechende EDV-Tools herangezogen werden.
Organisationsgestaltung: Eine umfassende Betreuung der Gebäude und Liegenschaften entlang ihres gesamten Lebenszyklus (von der Planung bis zum Abriss, muss natürlich auch organisatorisch verankert werden. Deshalb ist eine organisatorische Zusammenführung aller Gebäude- und Liegenschaftsagenden ein wesentlicher Bestandteil des Facility-Management.
Reorganisation der Prozesse und optimierte Steuerung: Eine Reorganisation der Abläufe sowie eine Neudefinition der Nutzer/Anbieter Beziehung sind unabdingbar für ein optimiertes Gebäude- und Liegenschaftsmanagement. Dabei unterstützt die Einführung entsprechender Steuerungsinstrumente wie z.B. Kosten- und Leistungsrechnung.