Ein deutliches Lebenszeichen gab die deutschsprachige OpenOffice.org-Community am 6. und 7. Oktober in Wiesbaden von sich: der erste OpenOffice.org-Kongress für Wirtschaft und Verwaltung wurde von über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht, etwa die Hälfte kam aus der öffentlichen Verwaltung.
OpenOffice.org ist sowohl eine Office Suite, die auf vielen Betriebssystemen und in zahlreichen Sprachen verfügbar ist, als auch ein Open-Source-Projekt, in dem viele zumeist ehrenamtliche Mitglieder das Produkt immer weiter verbessern und unterstützen. Der Zeitpunkt für eine Migration wird derzeit aus mehreren Gründen als günstig eingeschätzt:
Praxisbeispiele aus der öffentlichen Verwaltung sind insbesondere die Stadt München, das Niederländische Government Institut, das in der Stadt Heerenveen (45.000 EW) 500 Arbeitsplätze, im Niederländischen Patentamt 170 Arbeitsplätze und auch in der Stadt Grootegast (15.000 EW) migriert hat. Die Städte Schwäbisch Hall, und Freiburg und der Schweizer Kanton Solothurn haben ebenfalls erfolgreich auf OpenOffice.org migriert.
Für das KDZ war Mag. Bernhard Krabina am Kongress vertreten. Im KDZ wird derzeit die Migration auf OpenOffice.org evaluiert. Bei Interesse am Thema bitten wir um Kontaktaufnahme an krabina@kdz.or.at.